Eine spezialisierte Web-Applikation zur strukturierten Verwaltung von Produktdaten, Technischen Daten, Variantenräumen und Stücklisten für komplexe Industrieprodukte.
Technische Daten liegen verteilt in Excel, PDFs und ERP-Systemen — ohne einheitliche Struktur oder Hierarchie.
Ein Produkt existiert in hunderten Kombinationen (Nennweite, Anschlussart, Körperform). Welche Daten gelten für welche Variante?
Gleiche Werte werden an vielen Stellen gepflegt. Änderungen führen zu inkonsistenten Datenständen in Dokumentationen.
Der Weg von der Datenbank in Redaktionssysteme (ST4) oder Kundenportale ist manuell und fehleranfällig.
Hierarchischer Aufbau: Produkt → Komponente → Sub-Komponente. Jede Ebene kann eigene technische Daten tragen oder von Kindern aggregieren.
Jede Komponente besitzt einen Raum aus Merkmalen (Anschlussart, Nennweite, …). Technische Daten können für Teilräume (Kombinationen) gelten.
Regeln definieren, welche Merkmalskombinationen erlaubt, verboten oder abhängig voneinander sind — auf Item- oder Produktebene.
Wert ist direkt auf dem Item gepflegt. Höchste Priorität.
Top-down: Sub-Komponente erbt transitiv vom Parent (und Grandparent).
Bottom-up: Parent aggregiert direkte / eigene Kindwerte (MIN / MAX / SUM / Keine).
Schlüsselprinzip: Vererbt fließt ausschließlich top-down (transitiv über beliebig viele Ebenen). Aggregiert fließt ausschließlich bottom-up — nur aus direkt definierten oder selbst aggregierten Kindwerten.
Wichtig: Nur direkte und aggregierte Kindwerte fließen in die Aufwärts-Aggregation ein. Vererbte Kindwerte werden ausgeschlossen — sie stammen von oben und würden sonst doppelt gewertet.
Legen fest, welche Technischen Daten existieren und wie sie aggregiert werden.
Definieren die Merkmale des Variantenraums — einmal angelegt, für alle Komponenten nutzbar.
Konkrete Ausprägungen je Option-Definition — mit Bestellcode und Anzeigetext.
Upload eines Hersteller-PDFs → automatisches Mapping auf TD-Definitionen, Optionen und Constraints via Claude API. Spart manuelle Erfassung.
Proaktive Warnungen bei fehlenden Pflicht-TDs pro Variante. Integration in den Export-Workflow.
Bidirektionaler Datenaustausch mit vorgelagerten Systemen (SAP, Odoo) über standardisierte API-Endpunkte.
Mehrbenutzer-Betrieb mit rollenbasierter Zugriffskontrolle (Redakteur, Freigeber, Admin) und Änderungshistorie.
Transaktionsdaten, Bestellungen, Lager, Finanzen. Keine tiefe Produktstrukturlogik mit Vererbung/Aggregation.
Produktstruktur + Technische Daten + Varianten + Constraints + Export. Spezialisiert, leichtgewichtig, anpassbar.
Marketing-Produktdaten, Medien, Channels. Keine Hierarchie-Aggregationslogik oder Variantenraum-Berechnung.